Projekt 2014: workshops „pedestrian republic“

 Workshop „Pedestrian Republic“ mit Ra’anan Gabay und Arthur Engelbert
im Schaufenster der FH-Potsdam, Friedrich Ebert Str. 4, Mittwoch 13.05.2014, 10:00-12:00 PEDESTRIAN REPUBLIC – Rückblick und Ausblick. Die Veranstaltung ist programmatisch. Sie ist der Idee des Bürgersteigs gewidmet. Die Geschichte des Bürgersteigs setzt in der römischen Republik an und hat während der französischen Revolution eine politische Dimension erhalten. Daran erinnert die Ausstellung. Der Bürgersteig ist ein geschützter Raum. Ebenso ist er eine Hommage an den frei sich bewegenden Fußgänger. Denn der Bürgersteig ist ein Garant des öffentlichen Raumes und gesellschaftlichen Lebens. Der Bürgersteig ist ein Freiraum. Diese politische Dimension des Bürgersteigs erfährt in unserer Zeit eine Erweiterung. Der Fußgänger heute ist ein Weltenbürger. Jeder Bürgersteig reicht in den weit verzweigten Raum globaler Kommunikation hinein. Somit ist jeder Bürgersteig zugleich auch ein Sinnbild für den erweiterten Weltenraum. Denn der urbane Raum hat sich dem globalen vernetzten Raum geöffnet. Die alte Idee des Bürgersteigs als Freiraum ist heutzutage erweiterbar. Sie lässt sich auf den öffentlichen Raum in unserer Zeit übertragen. Wer einen Bürgersteig betritt, bewegt sich sinnbildlich auch in dem vernetzten Raum. Von daher kann die Idee des Bürgersteigs in den globalen Raum verlängert werden. Zu jeder Zeit und zu jedem Ort. Nicht nur der Fußgänger in der Stadt, auch der User in den öffentlichen Kommunikationsräumen hat ein Recht auf einen Bürgersteig.
Workshop „The Right to the City“ mit Haim Jacobi, Schaufenster der FH-Potsdam, Friedrich-Ebert-Str. 4, Mittwoch 13.05.2014, 13:00-15:00
 The Right to the City and the political economy of sidewalks. Looking at Israeli cities. The language of power is in itself “urbanizing,” but the city is left prey to contradictory movements that counterbalance and combine themselves outside the reach of panoptic power (de Certeau 1984: 95). What can we learn about social relations in the city while looking at sidewalks? As I will suggest in my presentation studying sidewalks in urban space (as infrastructure as well as networks) are the manifestation of social hierarchies, of (in)equal distribution of resources in urban environment as well as a platform of appropriating space symbolically. Based on this argument, I will discuss some cases from Israeli cities – representing different spatial and social typologies. Theoretically, in light of de Certeau’s above citation concerning the act of walking as a form of space appropriation, such a statement and a daily routine is meaningful. I am aware of the possibility of referring to this observation as too optimistic, or even idealistic. Nonetheless, it enables us to discuss the way in which everyday life in a city enforces the crossing of borders, the “bottom up” appropriation of space and, to some extent, serves as a vehicle for debating the language of power in the urban sphere and the struggle for the “right to the city“. Biomimicry_DetailWorkshop „Biomimicry“ mit dem israelischen Architekten Moti Bodek, Donnerstag 14.05. im Freiland Potsdam, 14:00-16:0.

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