Besuch Israelischer Studierender: 16.09. -.26.09.2011

Zum wiederholten Male waren Studierende der Bezalel Academy aus Jerusalem zu Gast. In Kooperation mit Prof. Arthur Engelbert und Studierenden des Studienganges Kulturarbeit wurden mit dem Blick auf Architektur, die Kulturgeschichte der Treppe und Stadteilkultur in Berlin und Potsdam gemeinsame Unternehmungen vorgenommen.

Die gegenseitigen Besuche der Studiengänge Architektur an der Bezalel Academy in Jerusalem und Kulturarbeit der FH Potsdam sind Teil einer langjährigen aktiven Partnerschaft beider Universitäten.

Ein Besuch Potsdamer Studierender ist für 2012 bereits in Planung.

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Cultrans Exkursion 2011: „Mobile Living“ 18.03. – 27.03. Israel

Mit dem Themenfokus „mobile living“ waren 11 Studierende des Studienganges Kulturarbeit unter der Leitung von Prof. Arthur Engelbert auf einer Projektreise in Israel.

Die Auseinandersetzung mit mobilen Aspekten des Lebens  anhand der  historischen und kulturgeschichtlichen Auseinandersetzung mit dem Nomadentum, mit künstlerischen Positionen wie z.B. von Guy Ben-Ner und die Frage von Territorialität waren Anlass für Stationen in Tel Aviv, Be’er Sheva, Jericho, Jerusalem und Haifa. Teil der Reise waren Treffen mit Künstlern wie Abed Abdi (Bildender Künstler, Haifa) und Yossi Mar-Chaim (Komponist und Künstler, Jerusalem). Die Ergebnisse der Reise wurden im Zuge der DAAD-Jahreskonferenz, die an der FH Potsdam stattfand, von allen beteiligten präsentiert.

Die Reise wurde durch das DAAD-Programm PROMOS an der FH Potsdam gefördert.

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2010 Exhibition: Voices Of the City

Ausstellungsrückschau: Voices Of The City 01.10.2010

„Wir partizipieren an dem globalen Diskurs, in dem wir uns verorten und ihn historisch reflektieren und aktualisieren. Dies können wir nicht, ohne dass wir uns einmischen.“ Unter diesem Vorsatz des cultrans-Konzeptes werden in jeweils anderen kulturellen Kontexten Diskurse verfolgt, Projekte durchgeführt und Ergebnisse erarbeitet. Diese kleine Kommunikationsmaschine cultrans hat aufgrund der bisherigen Einsätze eine Komplettsanierung nötig. In Kabul, der nächsten Station, wird sich diese Maschine neu erfinden und anderen Herausforderungen stellen müssen, d. h. wesentlich mehr Impulse aus eigener Kraft liefern müssen als das bisher der Fall war: Die Gefahr unserer Zivilisation in technologisch verwickelter Anpassung mit popkulturverschminkten Angstbeulen im bezahlbaren Erfolg zu versinken, ist offensichtlich eingedenk auch des systemischen Reparaturdienstes, der alles so wunderbar am Laufen hält. Das Tal der gestürzten Buddhas könnte so etwas wie eine ökologische Versuchslandschaft werden – wie die so unwirklich anmutende Blauäugigkeit der Bergsseen dort die geschulte Anpassungsphantasie hier schon antreibt, aber vielleicht gibt es auch kulturelle Perspektiven, die den alteuropäisch ergrauten Widerstand hier gegenüber geplanten Idyllen bzw. Ausgangszonen – das schöne Tal oder die schöne Shoppingmall – hier wie dort auf die Beine helfen und die in der Lage sind, dies zu formulieren und zu vermitteln.

Mumbai - Habitat of locomotion by Felix Urban

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“Habitat of Locomotion” by Felix Urban

Beteiligte in der Ausstellung VOTC im Haus 1 am Halleschen Tor: Valentin Lorenz, Arthur Engelbert, Anja Meyer, Sebastian Ortmann, Carsten Weber und Felix Urban

(Yossi Mar-Chaim, Markus Thon, Anna-Lena Wollny)

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Studienprojekt in Belgrad: 17.9.-24.9.2010

Eine Gruppe von Studierenden der Studiengänge Kulturarbeit und den Europäischen Medienwissenschaften reist mit Prof. Arthur Engelbert in die serbische Hauptstadt Belgrad:

Durch die Reise – gefördert vom DAAD –  soll eine Kooperation mit der University of Arts in Belgrad eingeleitet werden. So wurden über Prof.
Milena Dragićević Šešić (School of Drama Arts) in engem Kontakt mit Sunčica Milosavljević, der Koordinatorin für internationale Beziehungen, Treffen mit der Rektorin Prof. Ljiljana Mrkić Popović, und Vize Prof. Dimitrije Golemović und Professoren der künstlerischen Fächer der Universität verabredet. Mit dem Besuch der Galerija Remont sowie der Teilnahme an der Eröffnung der 14. Biennial of Art in Pancevo, den Besuchen von Kulturinstitutionen,
Museen, Galerien und den vereinbarten Treffen mit Kulturschaffenden wird ein weiterer Schwerpunkt der Studienreise auf die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst gesetzt.
In Ergänzung dazu ist ein akustisches Experiment eingeplant, das mittels Soundaufnahmen und aus dem Ansatz der urbanen Sound-Studien der letzten Jahre (siehe Ausstellung „Voices of the City“ 01.10.2010. Haus 1 in Berlin) durchgeführt und weiter verarbeitet wird.
Die Initiative für die Exkursion entwickelte sich aus dem Studienfeld „European Balkan Beats“. Dass Balkan Beats als „kulturelles Phänomen“ seit 2007 in verschiedenen Seminaren und Projekten behandelt.

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2010 Belgrad: Sound Of Belgrad

Photographs by: Arthur Engelbert, Achim Trautvetter, Felix Urban

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2010 Belgrad: Partner & Besuche

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2010 Belgrad: Impressionen

 

 

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Voices of the City ::: Mumbai ::: Jerusalem

Ausstellung am 1. Oktober 2010 im Haus 1, Berlin-Kreuzberg

Exhibition Voices Of The City

Exhibition Voices Of The City

“Voices of the City” zeigt künstlerisch-experimentelle Projektergebnisse von Studienreisen des Studienganges Kulturarbeit der Fachhochschule Potsdam. Die eintägige Ausstellung legt den Fokus auf akustische Phänomene, die in der „Maximum City“ Mumbai und „der heiligen Stadt“ Jerusalem beobachtet, erforscht und aufgezeichnet wurden. Das Ergebnis sind Sound- und Videoinstallationen, Fotografien und Texte, die von Studierenden des Studiengangs Kulturarbeit, teilweise in Kooperation mit Künstlern vor Ort, entstanden sind.

Die in den letzten zwei Jahren von Prof. Dr. Arthur Engelbert durchgeführten Exkursionen nach Mumbai und Jerusalem sind Teil des seit 1999 andauernden Studien- und Forschungsfeldes cultrans, das mit zahlreichen Projekten von Potsdam ausgehend über Kairo, Mexico City, Hong Kong, Gibilmanna und Johannesburg führte.

“Wir partizipieren an dem globalen Diskurs, in dem wir uns verorten und ihn historisch reflektieren und aktualisieren. Dies können wir nicht, ohne dass wir uns einmischen.”
Unter diesem Vorsatz des cultrans-Konzeptes werden in jeweils anderen kulturellen Kontexten Diskurse verfolgt, Projekte durchgeführt und Ergebnisse erarbeitet.

Über die Projektresultate und Erfahrungen der Teilnehmer hinaus sind aus den Exkursionen Hochschulpartnerschaften, langjährige Kooperationen und reger Kontakt zu Akteuren und Institutionen in den verschiedenen Ländern entstanden.

Unterstützt und ermöglicht wurden die Exkursionen unter Anderem durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), die Fachhochschule Potsdam, den StuRa und AStA der FHP.

Datum: 01.10.2010 ab 19.00 Uhr
Ausstellungsort: Haus 1
Adresse: Waterloo-Ufer (U-Hallesches Tor) (Grünes Haus am Kanal)
Programm: Eröffnung 19.00 Uhr, DJ Set Felix Urban ab 22.00 Uhr

Beteiligte und Mitwirkende in der Ausstellung:
Valentin Lorenz, Yossi Mar-Chaim, Arthur Engelbert,
Anja Meyer, Sebastian Ortmann, Carsten Weber
und Felix Urban

Weitere Informationen unter:
›http://kulturarbeit.org
›http://haus1-berlin.de

http://soundcloud.com/foehrb

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Zur Rettung der Ernsthaftigkeit: Das Lachen

Im Oktober 2009 begann das Lachenprojekt in Tel Aviv und Jerusalem. Hervorgegangen ist es aus einer Auseinandersetzung über Körper und Stimme. Angedacht ist, Weiter-Zu-Lachen im März in Rom und Ende Juni in Mumbai: So wird das Lachen zu einem Reisebericht - abgetrotzt, unterwegs zu einem Lächeln zwischen den Kulturen.

Lachen in Neapel Frühjahr 2010:

Laughter Napoli 2010

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Ausschnitte der Aufnahmen aus Jerusalem und Tel Aviv 2009:

Video: Laughing - Tel Aviv/Jerusalem 2009

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The Story of the Speaking City (by Yossi Mar-Chaim)

The Road To Damascus Gate. It all started with a strange meeting in a Tel Aviv café with an enthusiastic professor who, so it seems, never lost his curiosity for new places and new attitudes. When talking and preparing to go to the beach, I suddenly heard a voice of a radio announcer back in 1946 – an illegal broadcast under British regime that said every day at 6 o’clock in the evening: “this is Jerusalem speaking”. When I told Prof. Engelbert about that voice he lit up, and I knew, before I saw or heard any sound, that the project is on, happening right now, being edited in my mind.

Right from the start I knew that in the frame work of the photos and sounds in my disposal would be limited and would need a lot of additions. As I quote from my abstract:

“How can a city speak or make itself sound? What may those sounds be? And who is to listen to them? What are the imaginary assumptions of those who walk the road to this critical vocal point (in this case, the students)? Do they have to weigh and consider the historical and political issues that inhabit every pace, any movement between the old and the new city”

On one hand, there was the fixed methodology of the seminar ,common to all visits in different cities, a project that is built upon staying for a week or two in which the seminar senses the city and documents it. Not too much history and geography, no prior knowledge of the political fatal under- currents that come from the inherent state of total inequality between the two cities – the old and new Jerusalem. There are facts I found much later about the Gate itself in Christian theology and in apocalyptic Jewish writing, facts I decided to ignore since I already stated to add sounds from our present. I added a lot of indoor sounds, especially middle eastern music of all kinds, radio and prayer music. I had enough of traffic sounds: but I added sounds from the Wailing Wall, sounds of political demonstrations and more street conversations that might have been recorded if the microphones would have stationed closer and deeper in the street. After a month I had 30 channels which I – with the help of my son, Guido, a video and music editor – limited into 6 stereo channels to fit a multi-layered structure DVD surround program of 25 minutes. Then I discovered that without a visual focus my plan will not have a center, an ideal Place to listen. My sound equipment demands had to include 3 video monitors which will create a circle. But I did not have video material, only still photos. So we came to the idea of concentrating on 24 hours, from which 120 photos would be shown in 10 second intervals. This minimal approach, sometimes, gave the notion that nothing is happening, so it needs more concentration effort from the viewers. I felt that, visually, I showed complete loyalty to the original research of the students.

Equipped with a lot of materials and a lot of fears and suspicions I came to Berlin. In the past, I had a lot of bad experience with ordering electric equipment, and Many times I was to blame, being unable to specify my needs in foreign languages. But – not this time. Arthur was more than a perfect host, putting me in a hotel near the “Sabine Platz”- my most favorite Berlin sight. After 2 hours we were in the university and I met the students.Headed by Sebastian, every body worked like crazy to prepare the sight. My team had to comply with my demands which included 3 identical monitors and 6 speakers. Everybody was so helpful I was really embarrassed. And a small world – 2 of the participants worked in the hostel in Israel where my younger son is living. After 3 days of lot of trial and errors we created the circle, and in the middle of the circle – one chair that marked the Locus – the ideal place to sit, watch and listen. When Arthur sat there for some minutes I knew I delivered what the seminar wanted – a unity of sound and sight, the portrait of the Speaking city.

My presentation was broadcasted over the internet, and quite miraculously- my son saw it in Israel, and recorded most of it, until the connection fell.

After the presentation I was lucky to spend time and tour Berlin for 3 days with 3 leading architects. Mr. Lerman , Professor Efrat, and Mr. Gabay their way of looking at Berlin’s architecture was an eye opener for me. I saw an audio video festival with Arthur, and the next morning, true to his hosting way, he took me to the airport. For me it was a magic week  - Yossi Mar-Chaim


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